Fortgeschrittene Eigenschaft für die Kontextsensitive Objekterkennung

Die Eigenschaft für die Kontextsensitive Objekterkennung (Sifter) bietet eine umfassende Konfigurierbarkeit für die Kontextsensitive Objekterkennung. Das geht weit über das hinaus, was mit den verschiedenen, mehr spezialisierten Eigenschaften für die Kontextsensitive Objekterkennung möglich ist.

In den meisten Fällen wird es nicht erforderlich sein, die fortgeschrittene Eigenschaft für die Kontextsensitive Objekterkennung einzusetzen, aber die folgenden Anweisungen geben die notwendige Hilfestellung, wann immer es notwendig sein sollte, spezifischere Prüfungen einzurichten.

Hinweis: Bei den meisten der anderen Eigenschaften für die Kontextsensitive Objekterkennung handelt es sich um Varianten der Eigenschaft für die Kontextsensitive Objekterkennung (Sifter). Der Hauptunterschied liegt darin, dass sie viel einfacher zu bedienen sind.

Die Haupteigenschaft für die "Kontextsensitive Objekterkennung (Sifter)" einrichten

Die Eigenschaft für die Kontextsensitive Objekterkennung (Sifter) ist leicht in den Dialogen für eine „Neue Prüfung“ oder „Prüfung bearbeiten“ zu finden. Wählen Sie einfach den Eintrag „Kontextsensitive Objekterkennung“ in der Liste unter „Gruppe“ aus und klicken Sie auf die kleine gelbe Schaltfläche „Hinzufügen“ neben dem Eintrag Kontextsensitive Objekterkennung (Sifter) in der Liste der Eigenschaften und fügen sie diese zum Einstellungsbereich des Dialogs hinzu.

Konfigurationsoptionen für eine Bedingung, die auf einer Eigenschaft für die Kontextsensitive Objekterkennung (Sifter) beruht:

  1. Prüfung, die festlegt, welche Objekte geprüft werden (Objekte ‚A‘)
  2. Prüfung, welche die Objekte (Objekte ‚B‘) oder Silhouetten (Mastersilhouette) festlegt, gegen welche die Objekte ‚A‘ geprüft werden
  3. findet Objekte ‚A‘, die komplett außerhalb der Objekte ‚B‘ liegen beziehungsweise außerhalb der Mastersilhouette
  4. legt fest, ob nur diese Objekte außerhalb der Objekte ‚A‘ ermittelt werden sollen, die näher an den Objekten ‚B‘ - oder zur Mastersilhouette auf Basis eines eingestellten Abstandswertes - liegen
  5. der Abstandswert, der verwendet wird (Hinweis: die Maßeinheit ist dieselbe für alle Abstandswerte und wird unter 20. „Maßeinheiten“ eingestellt)
  6. findet Objekte ‚A‘ deren Ränder die Ränder der Objekte ‚B‘ kreuzen beziehungsweise den Rand der Mastersilhouette
  7. legt fest, ob nur die Objekte ‚A‘ gefunden werden sollen, deren Rand den Rand anderer Objekte aus ‚B‘ kreuzt oder den Rand der Mastersilhouette mit einem Abstand, der über dem einstellbaren Mindestwert liegt (das kann etwa dann genutzt werden, um herauszufinden, wie weit ein Objekt ‚A‘ in den inneren Bereich eines Objekts ‚B‘ oder einer Mastersilhouette reicht)
  8. der Abstandswert, der verwendet wird (Hinweis: die Maßeinheit ist dieselbe für alle Abstandswerte und wird unter 20. „Maßeinheiten“ eingestellt)
  9. findet Objekte ‚A‘, die vollständig von Objekten ‚B‘ - beziehungsweise von der Mastersilhouette - umschlossen werden
  10. legt fest, ob nur die Objekte ‚A‘ gefunden werden sollen, die von Objekten ‚B‘ - oder von der Mastersilhouette - umschlossen werden, die näher zum (innenliegenden) Rand von Objekte ‚B‘ oder in einem einstellbaren Abstandswert zur Mastersilhouette liegen
  11. der Abstandswert, der verwendet wird (Hinweis: die Maßeinheit ist dieselbe für alle Abstandswerte und wird unter 20. „Maßeinheiten“ eingestellt)
  12. ermittelt Objekte ‚A‘, die Objekte ‚B‘ beziehungsweise die Mastersilhouette komplett umschließen
  13. legt fest, ob nur die Objekte ‚A‘ gefunden werden sollen, die Objekte ‚B‘ - oder die Mastersilhouette - umschließen, wobei die Objekte ‚B‘ - oder die Mastersilhouette - um einen einstellbaren Abstandswert näher zum (innenliegenden) Rand von Objekte ‚A‘ liegen
  14. der Abstandswert, der verwendet wird (Hinweis: die Maßeinheit ist dieselbe für alle Abstandswerte und wird unter 20. „Maßeinheiten“ eingestellt)
  15. schränkt die Objektermittlung der Objekte ‚A‘ auf diejenigen ein, die vor den entsprechenden Objekten ‚B‘ gezeichnet werden (für die Mastersilhouette ist dies nicht von Bedeutung). Anders gesagt: für irgendein Objekt ‚A‘ werden nur diese Objekte ‚B‘ in Betracht gezogen, die noch nicht gezeichnet worden sind
  16. schränkt die Objektermittlung der Objekte ‚A‘ auf diejenigen ein, die nach den entsprechenden Objekten ‚B‘ gezeichnet werden (für die Mastersilhouette ist dies nicht von Bedeutung). Anders gesagt: für irgendein Objekt ‚A‘ werden nur diese Objekte ‚B‘ in Betracht gezogen, die bereits gezeichnet worden sind
  17. [erfordert, dass 15. und 16. angekreuzt sind] kombiniert die Objekte ‚B‘ zu einem einzigen, virtuellen Objekt, anstatt nach und nach zu verarbeiten. Dabei werden diese wie ein einziges Pfadobjekt behandelt (Mastersilhouette)
  18. Hier können optional alle Beschneiden-Effekte ignoriert werden. Wenn dies aktiviert ist, wird die Analyse ausgeführt, als ob nicht ein einziger Beschneidungspfad auf der Seite vorhanden wäre (nicht ein einziges Objekt würde wegen der Auswirkungen eines Beschneidungspfades als unsichtbar gelten)
  19. Hier können optional alle Verdecken-Effekte ignoriert werden. Wenn dies aktiviert ist, wird die Analyse ausgeführt, als ob alle Objekte teilweise transparent wären (und nicht ein einziges Objekt würde wegen der Auswirkungen eines Verdecken-Effektes als unsichtbar gelten)
  20. Maßeinheiten für Abstandswerte (vgl. die Einträge 5., 8., 11. und 14.). Verfügbare Optionen sind mm, pt und inch.

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