Wenn Profile nicht ausreichen: Prozesspläne

Wenn Sie sich das Profile-Fenster ansehen, können Sie zwei verschiedene Typen von Einträgen erkennen.

  1. Die normalen Profile, zu erkennen an den blauen Symbolen.
  2. Prozesspläne, zu erkennen an den gelben Symbolen.

Prozesspläne verhalten sich im Großen und Ganzen wie Profile. Sie können PDF-Dokumente verarbeiten, sie lassen sich im- und exportieren, sie können überall im Profile-Fenster stehen (in jeder Gruppe, nicht notwendiger Weise nur in einer Gruppe namens „Prozesspläne“, wie oben abgebildet).

Aber Prozesspläne sind anders aufgebaut als Profile und sie werden genutzt, um andersartige Aufgaben zu lösen.

Wozu dienen Prozesspläne?

Prozesspläne wurden entwickelt, um zwei verschiedene Aufgabentypen zu lösen:

  • Ein Profil kann Prüfungen und Korrekturen enthalten, doch Sie können nicht die Reihenfolge kontrollieren, in der diese ablaufen. Bei Prüfungen ist dies kein Problem, da Prüfungen das PDF-Dokument nicht ändern und die Reihenfolge damit irrelevant ist. Aber bei Korrekturen kann dies zu einem echten Problem werden. Manchmal müssen Dinge in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen.
  • Manchmal müssen Sie umsichtig bei der Ausführung einer Korrektur vorgehen; Sie wollen eine Korrektur nur dann ausführen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Prozesspläne ermöglichen beide der genannten Anforderungen; sie können die Reihenfolge der Verarbeitungsschritte festlegen und sie können eine bedingte Verarbeitung je nach Prüfergebnis oder Profil ausführen.

Anatomie eines Prozessplans

Prozesspläne sind eigentlich recht einfach; in der Abbildung unten sehen Sie den Prozessplan-Editor mit den wichtigsten Bereichen:

  1. Prozesspläne haben einen Namen und eine Beschreibung, genauso wie Profile.
  2. Dieser Bereich oben zeigt, welche Schritte in Prozessplänen zur Verfügung stehen. Profile, Prüfungen und Korrekturen werden in diesem Manual beschreiben; Aktionen und Variablen gehen über den Umfang dieser Grundlagen hinaus und werden in der Online-Hilfe an anderer Stelle  erklärt.
  3. Der erste Schritt in einem Prozessplan wird immer ausgeführt; in diesem Beispiel ist dies ein Profil. Beachten Sie die „Auf-“ und „Ab“-Pfeile, mit der Sie die Reihenfolge der Schritte im Prozessplan verändern können. Damit können Sie die Anordnung der Schritte im Prozessplan genau festlegen.
    Die Optionen („Bei Fehler“, „Bei Warnung“) erlauben es Ihnen festzulegen, was nach dem ersten Schritt geschieht. Das kann einfach die Ausführung des nächsten Schrittes sein, oder der Sprung zu einem weiter unten spezifizierten Schritt oder das Abbrechen der Sequenz.
  4. Der zweite Schritt ist eine Aktion, die zuvor im Switchboard angelegt wurde und welche die Datei re-distillieren würde.
  5. Der letzte Schritt ist in diesem Beispiel derselbe wie der erste Schritt. Das wurde so eingerichtet, um eine Schleife zu bilden.

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